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Wetterrückblick Juli 2025

Vom Hochsommer war im Juli wenig zu spüren. Dafür lagen nicht nur die Durchschnittstemperaturen deutlich unter den langjährigen Mittelwerten, es fehlte auch an etlichen Sonnenstunden und Sommertagen. Und trotz häufiger Niederschläge war der Monat zumindest in der Herrenberger Umgebung viel zu trocken.

Heiße Subtropikluft erreichte das Obere Gäu lediglich noch zu Monatsbeginn und trieb das Quecksilber bis auf über 36 °C in Herrenberg.
Danach bestimmten jedoch kühle atlantischen Luftmassen das Wettergeschehen und sorgten für ein unbeständiges und häufig auch recht kühles Sommerwetter mit teilweise schon frühherbstlich anmutenden Temperaturen in der letzten Dekade.
Das Temperaturmittel von 17,4°C in Herrenberg liegt dennoch gleichauf mit dem Klimawert der Periode 1991-2020, zumal in den 90er Jahren etliche Julimonate noch deutlich kälter ausfielen.
Hohe Tagesniederschläge sorgten gegen Monatsende nur auf den westlichen Randhöhen für eine akzeptable Monatssumme von 87 Liter je Quadratmeter. Viel zu wenig fiel allerdings in Herrenberg, wodurch sich die Negativbilanz des Jahres weiter verschärfte.
Sehr bedenklich übrigens die Niederschlagsmengen im Gäu im August, die bis dato (25.8) noch unter 20 mm liegen.

Das Beitragsbild zeigt den Verlauf der Tagesmitteltemperaturen im Juli 2025 auf der Station Lerchenberg.

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